iPad 1 – die rasche Revolution des Tablet-PCs

Ohne langes Booten eines Rechners E-Mails lesen, im Internet surfen, Musik hören,
Videos betrachten und Skype-Telefonate führen: Dies und mehr ermöglicht das iPad,
das die Wohnzimmer ebenso verändert hat wie die Welt von Reisenden.

  • 9.7 Zoll Touchscreen Display
  • A4-Prozessor
  • Multitouch
  • iOS 3

Design & Display: hell, schnell, klassisch schön

Auch Kritiker kommen selten umhin, zu bestätigen: In puncto Design ist Apple seinen Mitkonkurrenten regelmäßig überlegen. Das gilt auch für das iPad, und zwar von der ersten Generation an. Das iPad verfügt über einen 9,7 Zoll großen Touchscreen, der damit fast die gesamte Vorderseite des Gerätes beansprucht; die Rückseite ist aus Aluminium gefertigt. Es ist in den Farben Weiß und Schwarz erhältlich, außerdem können verschiedene Schutzhüllen im klassisch-seriösen oder trendig-stylishen Look erworben werden. Die LED-Technologie des Displays sorgt für eine gestochen scharfe Darstellung von Bildern und Texten; die Hintergrundbeleuchtung lässt sich individuell regulieren. Lediglich bei starker Einwirkung von Sonnenlicht kann es Probleme mit dem Erkennen der Inhalte geben. Die maximale Auflösung des Displays beträgt 1024 x 768 Pixel. Bedient wird das Multi-Touch-Display – wie der Name bereits erahnen lässt – ausschließlich per Berührung mit dem Finger.

2 Versionen, 3 Speicherkapazitäten

Das erste iPad wurde Anfang 2010 als Wi-Fi-Version präsentiert, im Laufe des Jahres wurde dann eine weitere Variante mit Wi-Fi und 3G auf den Markt gebracht. Das iPad der ersten Generation ist mit einer Festplattenkapazität von 16, 32 oder 64 GB erhältlich. Der Kunde hat zudem die Wahl zwischen den genannten Versionen, also mit Wi-Fi oder mit Wi-Fi und 3G. Der Unterschied besteht darin, dass die erstgenannte Version ausschließlich WLAN und Bluetooth unterstützt, bei der zweiten Version (3G) wird auch UMTS unterstützt; ein Internetzugang ist somit auch über die Micro-SIM-Karte (mit Datenvertrag) möglich. Optisch unterscheiden sich die beiden Versionen minimal am Rahmen. Ansonsten verfügen sie über den gleichen Funktionsumfang. So sind beispielsweise Erweiterungsschnittstellen für USB und VGA ebenso vorhanden wie ein Mikrofon und Lautsprecher bzw. Anschlüsse für Kopfhörer.

Wandelbares Betriebssystem: iPhone OS wurde iOS

Für das iPad wird iOS verwendet – ein Betriebssystem, das ursprünglich für das iPhone entwickelt wurde. Kunden war es bis dahin als iPhone OS bekannt. Das System sieht die Steuerung über den Multi-Touch-Bildschirm vor und ist mit iTunes verbunden, worüber auch die Anmeldung oder das Herunterladen von Anwendungen vorgenommen wird. An Vorinstallationen befinden sich auf dem iPad ein Browser (Safari) und ein E-Mail-Programm, Kalender und Adressbuch, Facebook- und Twitter-Apps sowie weitere Anwendungen. Die erste für das iPad verwendete Version war iOS 3.2. Diese wurde ausschließlich für das iPad entwickelt. Die letzte Version, die sich mit einem iPad der ersten Generation nutzen lässt, ist iOS 5.1.

Prozessor und Akku: Leistung übertrifft Erwartungen

Das iPad 1 ist mit einem Apple-A4-Prozessor ausgestattet, dessen Taktfrequenz 1 GHz beträgt. Allerdings ist der Name „Apple-Prozessor“ an dieser Stelle etwas irreführend. Denn genau genommen wurde der A4-Prozessor zwar von Apple entwickelt, gebaut wurde er aber von Samsung als sogenanntes „System-on-a-Chip-Modell“ (SoC), bei dem mehrere Lagen zu einem Chip gehören. Der eigentliche Hauptprozessor ist ein ARM Cortex A8-Kern, als Grafikprozessor wird ein PowerVR SGX 535 genutzt. Viel wesentlicher als der Umstand, wer den Prozessor nun tatsächlich hergestellt hat, ist aber wohl die Frage, ob und wie er funktioniert. Die einhellige Meinung lautet: Das iPad zeigt von der ersten Generation an eine überraschend gute Leistung. Mit einem Arbeitsspeicher von 256 MB und dem Betriebssystem iOS lassen sich alle Anwendungen rasch und störungsfrei starten – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Die Anwendungen werden vermittels eines Beschleunigungssensors gesteuert. Wer das iPad häufig und über Jahre nutzt, wird feststellen, dass auch die Akkuleistung tatsächlich besonders stark ist, sich im Laufe der Zeit aber ein wenig abnutzt. Die vorgesehene Zeit von zehn Stunden erreicht der Akku allemal, bei weniger intensiver Nutzung geht die Leistung auch darüber hinaus.

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