Asus Padfone - das kleine Schwarze für den vielseitigen Gebrauch

Warum einfach, wenn es auch vielseitig geht – werden sich die Konstrukteure von Asus
gedacht haben, als sie das Padfone schufen, eine bis dahin einzigartige Komposition aus
Smartphone, Padfone-Station und Netbook.

  • 4.3 Zoll Super-AMOLED Display
  • 1,5-GHz-Dual-Core-Prozessor
  • Android 4.0 Ice Cream Sandwich
  • Smartphone und Tablet in einem Gerät

Mal handlich, mal hoch auflösend: ein Padfone (nicht nur) für Philosophen

Die DynamicDisplay-Technologie der Firma Asus sorgt dafür, dass Smartphone und Padfone-Station gut miteinander harmonieren. Wird das Padfone in die Station eingelegt, verwandelt es sich in ein Tablet. Was eben noch auf dem kleinen 4,3-Zoll-Bildschirm des Smartphones angezeigt wurde, lässt sich nun auf dem 10,1-Zoll-Bildschirm des Tablets betrachten. Das Padfone löst 960 x 540 Pixel auf, beim Tablet sind es 1280 x 800 Pixel. Beide Displays werden durch kratzfestes Gorilla-Glas geschützt. Die schwarze Einrahmung des Tablet-Displays ist an den Seiten, an denen sich die Lautsprecher befinden, dunkelgrau eingefasst. Das passt schon optisch besonders gut zu der Rückseite beider Geräte, an der die konzentrischen Kreise auffallen. Damit greift Asus die Philosophie des beliebten ZEN-Designs wieder auf; auch wird die Haptik auf diese Weise verbessert.

Drei Kameras für jede Gelegenheit

Die beiden Geräte des Asus Padfones sind mit insgesamt drei Kameras ausgestattet. Am Padfone selbst befindet sich eine Backkamera mit acht Megapixeln, f2.2-Blende, Autofokus, LED-Blitz und 5-Element-Linse. Mit dieser Hauptkamera lassen sich gute Erinnerungsfotos aufnehmen, auch Videos in HD-Qualität lassen sich damit drehen. An der Vorderseite des Padfones befindet sich eine VGA-Webcam (640 x 480 Pixel); da diese im eingesteckten Zustand nicht genutzt werden kann, ist auch die Padfone-Station mit einer vorderseitigen 1,3-Megapixel-Webcam ausgestattet, die gut für Schnappschüsse und Videotelefonate genutzt werden kann. Mit der Hauptkamera des Padfones lässt es sich dagegen auch nach dem Einstecken weiterhin hervorragend fotografieren. Gespeichert werden die Aufnahmen auf dem Padfone, dessen Speicher über eine SD-Karte erweitert werden kann.

Solide Hardware-Ausstattung, erweiterbare Akkuleistung

Bei einem so vielseitig einsetzbaren Gerät sind dessen Leistungsstärke und Ausdauer natürlich von besonderem Interesse. Als GPU kommt im Padfone ein mit 1,5 Gigahertz taktender Dual-Core-Prozessor der Marke Qualcomm zum Einsatz (Snapdragon S4), als CPU fungiert eine Adreno 225. Der Prozessor greift auf einen Arbeitsspeicher von 1 GB zu. Der Flashspeicher verfügt wahlweise über 16, 32 oder 64 GB und kann durch eine SD-Karte noch erweitert werden. Außerdem stehen 32 GB Asus-Webstorage zur Verfügung, die Nutzung ist für drei Jahre kostenlos. Mit der Plattform Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) wurde ein Betriebssystem gewählt, das auf beiden Geräten hervorragend läuft, sodass die Performance insgesamt lobenswert hervorzuheben ist. Die Padfone-Station verfügt über keine eigene Hardware. Beide Komponenten verfügen jedoch über jeweils einen eigenen Akku. Die Lithium-Batterie des Padfones hat eine Kapazität von 1520 mAh, die der Padfone-Station beläuft sich auf 6600 mAh. Die Besonderheit besteht darin, dass die Akkulaufzeit des Padfones durch Einstecken in die Padfone-Station und durch die Dockingstation mit Tastatur deutlich erhöht werden kann. Als Stand-by-Zeit benennt Asus einen Durchschnittswert von 360 bis 370 Stunden, als Gesprächszeit 480 (3G) bis 940 (2G) Minuten.

Smartphone wandle dich – aus 1 mach 3

Ein Smartphone, ein Display, das als Padfone-Station dient und durch das Einstecken selbst zum Tablet-PC wird, und eine Docking-Station mit Tastatur, welche die beiden erstgenannten Geräte zum Netbook erweitert – ein wenig erinnert das Asus Padfone an die ineinandergeschachtelten russischen Matruschkas, die für viel Entzücken und Überraschung sorgen. Nur dass diese nicht über eine hoch entwickelte DynamicDisplay-Technologie verfügen, die beim Asus Padfone dazu beiträgt, dass die einzelnen Komponenten flüssig miteinander arbeiten und kommunizieren. So entfällt durch die 3-in-1-Lösung auch das umständliche Synchronisieren von Daten zwischen den Geräten. Wurde das Padfone in das Tablet eingesteckt, so hat dieses Zugriff auf den gesamten Speicher; bereits geöffnete Anwendungen können problemlos – nun am größeren Bildschirm – weiter verwendet werden.

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