HTC Flyer – in fast allem ein echter Überflieger

Als 7-Zoll-Tablet kann das HTC Flyer sich vor allem aufgrund seiner guten Leistungsstärke
und seines besonderen Designs mit der Konkurrenz messen.

  • 7 Zoll Touchscreen Display
  • Android 2.3.3 Gingerbread
  • 5,0 Megapixel Kamera mit Autofokus
  • Zweitkamera mit 1,3-Megapixel

Hochwertiges Material, edles Gehäuse, farbenfroher Start

In puncto Design ist das HTC Flyer tatsächlich ein richtiger Überflieger: Ein edles Aluminiumgehäuse lässt die Rückseite im silberfarbenen Glanz erstrahlen, auf dem schwarz umrandeten Display erstrahlt der 3D-Home-Bildschirm in hellen Regenbogenfarben. Aufgrund des hochwertigen Materials und der guten Verarbeitung ist das HTC Flyer nicht nur hübsch anzusehen, es erweist sich auch als äußerst widerstandsfähig gegenüber kleinen Stößen und Kratzern. Größe (195,4 x 122 x 13,2) und Gewicht (420 g inkl. Akku) zeigen keine Bestwerte, doch sind dies eher nebengeordnete Merkmale. Wichtiger dürfte für die meisten Interessenten sein, dass der Touchscreen verzögerungsfrei reagiert und auch die Zweifinger-Zoom-Funktion gut ausgereift ist. Das 7-Zoll-Display des HTC Flyer löst 1024 x 600 Pixel auf und befindet sich damit in bester Gesellschaft mit anderen 7-Zoll-Tablets. Die Darstellung ist gut, die Helligkeit ist – speziell bei starker Sonnenlichteinwirkung - nicht optimal, aber ausreichend.

Altbewährtes neu verbaut

Was die Leistungsfähigkeit des Tablets angeht, setzt HTC auf einfache, aber bewährte Lösungen. Statt eines Zwei- oder Mehrkerners wurde ein Single-Core-Prozessor von Qualcomm (Snapdragon MSM8255) eingebaut, der mit 1,5 Gigahertz – statt wie gewöhnlich mit nur 1 Gigahertz – taktet und Zugriff auf 1 GB Arbeitsspeicher hat. Als Flashspeicher stehen wahlweise 16 oder 32 GB zur Verfügung. Mittels SD-Karte (auch SD 2.0) besteht die Möglichkeit, den internen Speicher um bis zu 32 GB zu erweitern. Für die Stromversorgung steht ein Lithium-Ionen-Akku bereit, dessen Kapazität 4000 mAh beträgt. Bei der Verwendung von Wideband CDMA hält der Akku etwas mehr als 7 Stunden durch, bei der Nutzung von GSM sind es fast 10 Stunden. Doch bei sehr intensiver Nutzung des HTC Flyer ist die Betriebsdauer mit 4 bis 5 Stunden stark eingeschränkt, was die ansonsten gute Hardwareleistung etwas relativiert. Als Betriebssystem ist ab Werk Android 2.3.3 installiert, was einmal mehr bestätigt, dass HTC lieber auf Bewährtes denn auf Neues setzt. Die Performance lässt sich insgesamt als sehr gut und flüssig bezeichnen; kleine ruckelige Ausnahmen bestätigen die Regel.

Kamera – weniger ist nicht immer mehr

Kurz und klar gesagt: An der Kamera des HTC Flyer ließe sich noch einiges verbessern. Die Hauptkamera ist mit 5 Megapixeln versehen, was einen guten Mittelwert darstellt, doch entsprechen die Aufnahmen nicht ganz den Erwartungen, die man an ein Tablet im höheren Preissegment stellen darf. Da stellen dann zusätzliche Features wie Gesichtserkennung und integrierte Effekte oder Geotagging nur ein Trostpflaster dar. Die Frontkamera ist mit 1,3 Megapixeln für Videotelefonate vorgesehen und geeignet. Ein Autofokus ist an der Hauptkamera vorhanden, Videoaufnahmen werden mit 720p realisiert. Wer also für den Preis des HTC Flyers nach einem Tablet mit hochwertiger Kamera sucht, sollte andere Geräte in den Vergleich einbeziehen. Wer die Kamera nur als schmucke Beigabe betrachtet, darf sich dagegen von Design und Gesamtleistung des HTC Flyer durchaus begeistern lassen.

Anmerkungen notieren, Audiodateien kommentieren

Das HTC Flyer ist nicht das einzige Tablet mit Stylus, doch ist die gesamte Anwendung klug an die Kundenbedürfnisse angepasst. Mit der einen Ausnahme, dass sich der Stylus nicht direkt in das Tab integrieren lässt. Mit dem „magischen Stift“ ist es möglich, im Bruchteil einer Sekunde einen Screenshot zu erstellen – eine Berührung des Touchscreens mit dem Stift reicht hierfür aus. Falls notwendig, werden noch einige Anmerkungen eingefügt und schon lässt sich die gesamte Seite per E-Mail versenden. Art der Mine und Farbwahl lassen sich mühelos über ein Symbol festlegen, das am unteren Bildschirmrand eingefügt ist. Auch Audiodateien lassen sich mit dem Stift handschriftlich kommentieren – das Gerät merkt sich, an welcher Stelle die Anmerkung eingefügt wurde.

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