Motorola XOOM 2 Tablet: gute Ausstattung und verlässliche Leistung

Im Vergleich zum Vorgänger Motorola XOOM wurde bei der zweiten
Version des Tablet-PCs deutlich nachgebessert.

  • riesiges Touchscreen Display (10,1 Zoll)
  • 1,2 GHz Dualcore-Prozessor
  • Android 3.2 Honeycomb
  • 5 Megapixel Kamera

Design & Display: hoher Wiedererkennungswert, starke Werte

Die abgeflachten Ecken erinnern an das Motorola-Smartphone Razr – und auch sonst steht das XOOM 2 Tablet ganz in einer positiven Motorola-Tradition. Mit knapp 9 mm Tiefe, einem 10,1-Zoll-Multitouch-Display und nur 600 Gramm Gewicht ist es ein guter Begleiter auf Reisen. Seine Alltagstauglichkeit wird dadurch verstärkt, dass das Display aus kratzfestem Gorillaglas besteht und zudem noch über eine Wasser abweisende Beschichtung verfügt, die auch die Platinen im Inneren schützt. Das schwarze Gehäuse des Tablet-PCs ist durch eine farblich abgesetzte, gummierte Umrandung eingefasst, Powerbutton und Lautstärkeregler befinden sich an der aus Aluminium gefertigten Rückseite. Die Auflösung des Displays liegt bei 1280 x 800 Pixeln, Helligkeit, Kontraste und Farbentiefe sind positiv hervorzuheben. Auch die Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln funktioniert gut; bei starker Sonneneinwirkung reflektiert das Display allerdings stark.

Auf Wunsch alles an Bord: WLAN, mobiles Surfen, GPS und Navigation

Das Motorola XOOM 2 Tablet wird in verschiedenen Versionen angeboten. Kaufinteressierte haben die Wahl zwischen Geräten mit 3G – zusätzlich zum Wi-Fi – oder ohne 3 G. Auch bestehen Unterschiede bezüglich des Flash-Speichers, Kunden können zwischen einem Gerät mit 16 GB Speicher oder 32 GB Speicher wählen. Als besondere Variante ist das XOOM 2 Media Edition zu erwähnen, das allerdings über ein kleineres Display verfügt. WLAN ist auf allen Geräten mit einem besonders schnellen Standard verfügbar. Wer sich für eine Version mit 3G entscheidet, kann zusätzlich – bei Abschluss eines entsprechenden Datenvertrages und Erwerb einer Micro-SIM-Karte – mobil über UMTS/HSPA surfen. Das XOOM 2 kann selbst für den direkten Internetzugang oder als Hotspot für andere Geräte genutzt werden. Neben WLAN und mobilem Internetzugang sind auch Bluetooth und GPS mitsamt der Google-Navigation verfügbar.

Kameras: gut ausgestattet mit allem Notwendigen

Wie mittlerweile üblich, befinden sich auch am Motorola XOOM 2 Tablet zwei Kameras, von denen die Frontkamera der Videotelefonie dient und die Backkamera fürs Fotografieren und Filmen genutzt werden kann. Die Werte und Funktionen der von Motorola eingebauten Kameras orientierten sich am Durchschnitt. Die Frontkamera hat 1,3 Megapixel, die Backkamera 5 Megapixel. Neben bodenständigen Fotoaufnahmen sind damit gute Videoaufnahmen möglich. Zur Standardausrüstung gehören auch beim XOOM 2 Tablet ein LED-Blitzlicht und ein Autofokus sowie digitaler Zoom. Auch das Abspielen von HD-Videos und das Übertragen via HDMI an andere Geräte ist problemlos möglich. Flash wird unterstützt und für YouTube-Videos steht eine eigene App bereit. Einziger Nachteil: Wer viel Speicherplatz benötigt, wird den SD-Slot vermissen.

Prozessor und Akku: neuer Prozessor und verbesserte Leistung

Das Motorola XOOM 2 Tablet ist mit einem Dual-Core-Prozessor (ARM Cortex A9) aus dem Hause Texas Instruments ausgestattet. Die Taktfrequenz liegt bei 1,2 Gigahertz, der Arbeitsspeicher ist 1 GB groß. Die gesamte Performance wird zudem durch den 16 oder 32 GB großen Flashspeicher und das Betriebssystem Android Honeycomb 3.2 unterstützt. Als GPU dient PowerVR SGX 540 mit einer Taktung von 304 Megahertz. Das Surfen im Internet sowie das Nutzen aller Anwendungen ist damit rasch und störungsfrei möglich – sowohl über WLAN als auch über den mobilen Zugang. Auch die Akkuleistung des Motorola XOOM 2 wurde verbessert. Ausgerüstet mit 7000 mAh steht der Akku mit einer Laufzeit von maximal zehn Stunden zur Verfügung. Doch wie bei allen Tablets entscheidet die Art der Nutzung über die tatsächliche Betriebsdauer des Akkus. Wer also ohne Unterbrechung Videos schaut oder im Internet surft, sollte von einer kürzeren Akkulaufzeit ausgehen, die bei etwa 5 bis 7 Stunden liegt. Wer auf WLAN und 3 G verzichten kann, tut gut daran, diese zeitweise zu deaktivieren, um die Akkulaufzeit zu erhöhen.

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