Huawei Ascend G600 – viel mehr als das Notwendige

Es scheint zuweilen, als wolle das chinesische Unternehmen sich selbst überholen;
denn mit dem Ascend G600 bringt man erneut ein Smartphone auf den Markt, das ein
besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist.

  • 4,5 Zoll TFT-IPS-Touchscreen Display
  • 1,2 GHz Dual-Core MSM 8225 Prozessor
  • 8,0-Megapixel-Kamera
  • Android 4.0 Ice Cream Sandwich

Großes Display, qHD-Auflösung

Eine solide Fertigung aus Kunststoff und eine Farbgebung, die vom Hersteller selbst als „mysterious black“ bzw. „pure white“ bezeichnet wird, charakterisieren das Gehäuse des Huawei Ascend G600. Besonders auffällig ist das 4,5 Zoll große Display, das die Vorderseite des 134 x 67 x 11 mm großen Smartphones ziert. Seitlich wird das Gehäuse durch eine verchromte Umrahmung eingefasst. So ergibt sich nicht unbedingt ein mysteriöser, wohl aber ein hochwertiger erster Eindruck. Mit 145 Gramm Gewicht gehört das Smartphone nicht zu den leichtesten Geräten, doch liegt es gerade deshalb gut in der Hand. Der TFT-IPS-Touchscreen wird vor Beschädigungen durch kratzfestes Gorillaglas geschützt. Das Display löst 960 x 540 Pixel auf, was einer qHD-Auflösung entspricht (qHD = Quarter High Definition, die Hälfte einer Full-HD-Auflösung). Helligkeit und Farbtiefe der Darstellung sind für ein Smartphone dieser Preisklasse lobenswert hervorzuheben.

Standardfotografien und Videos mit Klangoptimierung

Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das sich dem Huawei Ascend G600 bescheinigen lässt, zeigt sich auch an der Kameraausstattung. Zum Ascend G600 gehören sowohl eine Backkamera als auch eine Frontkamera. Die Hauptkamera an der Rückseite ist mit großzügigen acht Megapixeln ausgestattet. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen sorgt das LED-Blitzlicht für gleichbleibende Qualität der Aufnahmen. Dass diese bei einem Smartphone der niedrigeren Mittelklasse keine professionellen Ansprüche befriedigen können, dürfte jedem klar sein. Doch die Ergebnisse sind zufriedenstellend und auch die vorderseitig angebrachte Webcam, die Videoaufnahmen und Schnappschüsse in VGA-Qualität ermöglicht, leistet gute Arbeit. Neben der Bildqualität spielt natürlich auch die Klangqualität bei Videotelefonaten und Videoaufnahmen eine große Rolle. Zu den Besonderheiten des Huawei Ascend G600 gehört es, dass zwei Lautsprecher in das Gerät integriert sind, die aufgrund der verwendeten DTS-Technologie (DTS = Digital Theater Systems) für einen optimalen Sound sorgen.

Ausdauer und starke Performance

Das Huawei Ascend G600 hat als Betriebssystem Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) installiert, alle Apps und Anwendungen laufen flüssig, Videos lassen sich problemlos abspielen, Webseiten werden rasch geladen. Das liegt vor allem daran, dass Huawei am Herzstück des Smartphones, nämlich dem Prozessor, nicht gespart hat. Verbaut wurde ein Dual-Core-Prozessor von Qualcomm, der mit 1,2 GHz taktet und durch eine Adreno-203-GPU unterstützt wird. Der Snapdragon MSM8225 wurde von Qualcomm speziell für die Verbesserung und Erweiterung von 3G-Smartphones entwickelt. Und da Android 4 bekanntermaßen ein wenig mehr als nur das Minimum an Speicherplatz benötigt, damit es rund läuft, greift der Prozessor auf immerhin 768 MB RAM zu. Lediglich der interne Speicher ist mit 4 GB etwas knapp bemessen, lässt sich über eine Speicherkarte aber auf bis zu 32 GB erweitern. Die Akkuleistung des Ascend G600 wird vom Hersteller Huawei als besonders ausdauernd hervorgehoben. Dabei handelt es sich um einen Li-Ion-Akku mit einer Kapazität von 2.000 mAh. Laut Huawei ermöglicht dieser eine Stand-by-Zeit von bis zu 380 Stunden und eine maximale Sprechzeit von 7 Stunden.

Near Field Communication – die Zukunft schon heute

Als zukunftsweisende Technologie hat das Huawei Ascend G600 einen NFC-Chip an Bord. NFC ist die Abkürzung für Near Field Communication und bezeichnet als solche einen Übertragungsstandard, bei dem zwei Geräte kabellos miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Bereits existierende Anwendungsgebiete sind Micropayment-Lösungen; so bieten etwa die Sparkassen die Bezahlfunktion „girogo“ an. Auch die Deutsche Bahn erlaubt an ausgesuchten Terminals bereits, die NFC-Technologie für Bezahlvorgänge zu nutzen. In Zukunft sollen weitere Bereiche, in denen NFC nützliche Dienste erweist, erschlossen werden. Verwendungsmöglichkeiten bestehen beispielsweise im Automobilbereich, bei der Einlasskontrolle größerer Events, beim Download von Onlineinhalten und bei der Steuerung von Smartphones.

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